Afghanistan

Afghanistan

Afghanistan trifft Europa:

Das Projekt, gefördert mit Mitteln des BMZ, eröffnet den Teilnehmerinnen die Chance aus dem gesellschaftlichen Abseits zu treten und ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Die Teilnehmerinnen werden zu Schneiderinnen ausgebildet. Über das handwerkliche Fachwissen hinaus werden die Projektteilnehmerinnen alphabetisiert, um ihren Beruf kompetent ausüben zu können. Ergänzt wird diese mehrgleisige Ausbildung durch Übungen zur Psycho-Sozialhygiene. Diese sollen den Frauen helfen sich emotional kennenzulernen, sich besser persönlich zu entfalten  und damit in ihren Familien als ein entsprechendes Bespiel tätig zu werden.

Ziel ist es, die Frauen so weit in dem Handwerk auszubilden, dass diese fähig sind selbstständig diesen Beruf auszuüben und damit ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familie zu bestreiten. Durch den geschätzten Beruf der Schneiderin erlangen die Frauen ein Stück weit mehr Unabhängigkeit und verbessern ihre finanzielle Situation. Sie haben die Möglichkeit, später selbst als Arbeitgeberinnen und Ausbilderinnen tätig zu werden und somit den Wiederaufbau Afghanistans tatkräftig zu unterstützen. Des Weiteren sind sie in der Lage, mit dem Erlernten und den besseren finanziellen Mitteln ihre Familien, Geschwister und Kinder zu unterstützen und auch ihnen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

Workshops für internationalen Standard

In Verlauf der Ausbildung werden Workshops von einer Bekleidungstechnikerin und kreative Schnittdesignerin sowie Produktionsmanagerin für einen großen Modezulieferer aus London, angeboten. Hier lernen die Teilnehmerinnen moderne, marktgerechte Schnitte und Designs zu entwerfen und umzusetzen.

Das Ziel ist, in dem Projekt qualitativ hochwertige Einzelstücke herzustellen, die einen bestimmten, sorgfältig ausgewählten Markt ansprechen. Durch den Verkauf dieser besonderen Kleidungsstücke und Accessoires soll das Fortbestehen des Projektes langfristig gesichert werden. Dafür wurde das Modelabel YAZEMIN- AFGANISTAN TRIFFT EUROPA gegründet.

Die Teilnehmerinnen, die sich als besonders fähig erweisen, werden noch während der Ausbildung mit der Herstellung der Verkaufsware beginnen. Durch die hochwertigen Kenntnisse und das Spezialwissen, das die deutsche Leiterin Karin Struck und die britische Schnittdesignerin vermitteln, werden sie von Beginn an für den internationalen Standard geschult und daher frühzeitig in die Lage versetzt, wettbewerbsfähig Artikel zu produzieren.

Das Fernziel dieses Projektes ist die Schaffung eines Ausbildungszentrums nach dem Vorbild der deutschen dualen Ausbildung. Als nächster Schritt ist ein Businessprojekt geplant, dass den betriebswirtschaftlichen Rahmen für ein tragfähiges Unternehmen schaffen soll.

 

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1 Kommentar

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